Im Atelier in Hamburg, Siebdruck seit 1995

Bei mir in Hamburg-Lokstedt entstehen Karten, Verpackungen und Stationery noch im klassischen Siebdruck. Mal in Neon-Pink, mal ganz still in Pastell, mal in Erdtönen. Jeder Druck geht durch meine Hand.

Seit 1995 in meiner Manufaktur. Dritte Generation Druckerhandwerk: mein Vater Rolf war Schriftsetzer und Druckerei-Inhaber, meine Mutter Elsbeth Buchbinderin. In ihrer Werkstatt habe ich gelernt was es heißt, ein Werk zu Ende zu denken, vom ersten Entwurf bis zum letzten Schnitt.

Heute drucke ich Karten für besondere Anlässe, Verpackungen für Restaurants, Hochzeitspapeterie, Schreibwaren. Mal kleine Auflagen, mal Sonderanfertigungen für Geschäfte und Manufakturen, die ihren eigenen Stempel suchen.

Mehr aus dem Atelier in meinem Druck-Atelier oder direkt im Concept Store.

Häufig gefragt

Seit wann macht ihr Siebdruck?

Im eigenen Atelier seit 1995, der Familienbetrieb in dritter Generation. Mein Vater Rolf war Schriftsetzer und Druckerei-Inhaber, meine Mutter Elsbeth Buchbinderin. In ihrer Werkstatt habe ich gelernt, was es heisst, ein Werk zu Ende zu denken, vom ersten Entwurf bis zum letzten Schnitt. Heute helfen meine Töchter Simona und Antonia, meine Schwester Beatrix und mein Mann Chris mit.

Was ist Siebdruck eigentlich, und worauf druckt ihr?

Siebdruck ist ein Schablonen-Druckverfahren: Die Farbe wird mit einem Rakel durch ein feinmaschiges Sieb gedrückt. An den Stellen, an denen das Sieb durchlässig ist, kommt Farbe durch, überall sonst nicht. Das Besondere bei uns: Wir drucken nicht nur auf Papier, sondern auch auf Stoff, Leder und beschichtete Materialien. Für eine Feinschmecker-Veranstaltung haben wir zum Beispiel die Goodiebag-Tüten aus beschichtetem Material bedruckt. Das wäre im Letterpress oder Digitaldruck so nicht möglich.

Wie läuft ein Siebdruck-Auftrag in Eurem Atelier ab?

Wir arbeiten im Handsiebdruck, kein Maschinendruck, jeder Bogen geht durch unsere Hand. Pro Farbe brauchen wir ein eigenes Sieb. Die Siebe lassen wir in der Regel von einem spezialisierten Betrieb beschichten; dazu liefern wir eine hochauflösende PDF mit dem Motiv. Auf dem beschichteten Sieb sind nur noch die Stellen durchlässig, an denen später Farbe durchkommen soll. Im Atelier wird das Sieb dann eingespannt, mit Farbe befüllt und Bogen für Bogen mit dem Rakel abgezogen. Unsere Druckfarben sind grundsätzlich wasserlöslich; nur bei besonderen Materialien wie beschichteten Tüten kommen Plastisolfarben zum Einsatz, weil sie dort decken, wo die Wasserfarbe nicht hält.

Welche Farbtöne druckt ihr?

Mal in Neon-Pink, mal ganz still in Pastell, mal in Erdtönen, je nachdem, was die Karte oder die Verpackung verlangt. Siebdruck erlaubt sehr satte, präzise Farbtöne, die auch auf naturbelassenem Papier oder dunklem Karton sichtbar bleiben.

Was druckt ihr im Siebdruck?

Bei uns entsteht ein breites Spektrum: Karten für besondere Anlässe, Visitenkarten, Hochzeitspapeterie, Schreibwaren und Verpackungen für Restaurants. Dazu Material, das andere Druckverfahren nicht annehmen würden: Leder, Tragetaschen wie die Goodiebag-Tüten für eine Feinschmecker-Veranstaltung und bedruckte Vliesservietten zum 30-jährigen Jubiläum unseres Concept Stores. Vliesservietten eignen sich übrigens wunderbar auch für private Anlässe wie Hochzeiten oder runde Geburtstage. Zu meinem eigenen Geburtstag habe ich Stoffbeutel für meine Gäste bedrucken lassen, mit einem kleinen Eiffelturm, weil Paris für mich eine zweite Heimat ist. Darin lagen kleine Goodies aus unserem Concept Store.

Druckt ihr auch im Auftrag für Geschäfte oder Manufakturen?

Ja. Wir fertigen Sonderanfertigungen für Restaurants, Boutiquen und Manufakturen, die ihre eigene Handschrift suchen: eigene Verpackungen, eigene Karten, Stationery in eigener Anmutung. Auflagen und Vorlaufzeit besprechen wir individuell, schreiben Sie uns gern an info@trixi-gronau.de.

Was ist der Unterschied zwischen Siebdruck und Letterpress?

Letterpress drückt die Farbe mit einem Klischee ins Papier hinein. Das Ergebnis ist erhaben fühlbar. Siebdruck legt die Farbe satt auf das Material, ohne Tiefenwirkung, dafür sehr deckend und auf ganz unterschiedlichen Oberflächen einsetzbar, auch Stoff, Leder oder beschichtete Tüten. Letterpress eignet sich für feine Linien und edle Karten mit Haptik. Siebdruck ist die Wahl, wenn die Farbe leuchten soll, auch auf Material, das andere Druckverfahren nicht annehmen würden.

Verwandt im Atelier: Letterpress und Paris-Karte. Alle sechs Disziplinen auf einer Seite: Das Druckatelier in Hamburg-Lokstedt

Trixi Gronau führt seit 1995 ihren Concept Store in Hamburg mit eigenem Druckatelier. In den 90er Jahren Stammkundin bei Susanne Otto (damals einzige Chanel-Adresse Hamburgs, Milchstraße), bei der Boutique Amica von Ina Gärtner und im Chippis Bazar von Mary Burose. Eingeladen zu Vernissagen bei der Galerie Levy (Pop Art und Surrealismus, Hamburg-Pöseldorf).

Trixi Gronau

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