Es gibt diesen einen Abend auf jeder Mallorca-Reise, den wir uns nie nehmen lassen: das erste Essen im Portixol in Palma. Mein Mann, ich, unsere Freunde aus Bremen, wir vier am Tisch.

Vom Flughafen fahren wir am alten Fischerviertel vorbei zum Hotel an der Calle Sirena, parken zwischen Palmen vor der weißen Fassade. Drinnen ein heller Raum, leinene Tischdecken, die Bar heißt Langosta, und das Restaurant gibt es hier seit 1956.
Wir bestellen meistens das Gleiche. Scampi Tempura, leicht und knusprig. Gegrillte Artischocken mit Olivenöl. Ein paar Häppchen vorab, zum Teilen. Dazu ein gekühlter Weißwein.

Nach dem Essen ein Spaziergang durch die schmalen Gassen ums Hafenbecken. Pflaster, Lampen, weiße Hauswände, das Wasser glitzert unten zwischen den Yachten. Eine ruhige Stunde, in der das Inselgefühl ankommt.

Was als praktischer Stopp auf dem Weg nach Sóller begann, ist seit mehreren Jahren ein Ritual: das Portixol ist unsere Ankunfts-Zeremonie auf der Insel.

Hotel Portixol · Calle Sirena, Palma de Mallorca · portixol.com
Am nächsten Tag fahren wir hoch in die Tramuntana: von Sóller nach Deià.
Herzlich, aus Hamburg


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