Meine München-Momente zwischen Studio Café, Dallmayr, Ludwig Beck und einem kleinen Stück Paris

Wenn ich in München bin, gibt es ein paar Orte, die für mich einfach dazugehören. Manche kenne ich schon lange, andere entdecke ich eher zufällig. Und oft sind es gerade diese kleinen Erlebnisse zwischen Terminen und Arbeit, die mir später besonders in Erinnerung bleiben.
Ich mag Städte nicht nur wegen ihrer Sehenswürdigkeiten. Mich interessieren die Menschen, die Geschäfte, gutes Essen, Papier, Mode, Farben und all die kleinen Dinge, bei denen man plötzlich stehen bleibt und genauer hinschaut.
München hat davon für mich ziemlich viel.
Ein französischer Start im Studio Café

Am ersten Morgen war ich zum Frühstück im Studio Café. Für mich noch fast ein Geheimtipp.
Das Pain au chocolat war wunderbar französisch. Genau so mag ich es. Dazu ein Kaffee und ein bisschen Zeit, erst einmal in den Tag hineinzukommen.

Vielleicht liegt es an meiner Liebe zu Paris, dass ich solche Orte besonders gern mag. Es braucht manchmal gar nicht viel. Ein gutes Pain au chocolat, die richtige Atmosphäre und schon fühlt sich ein Morgen ein bisschen anders an.
Das Studio Café war für mich so ein Moment.

Dallmayr gehört für mich zu München
Ein anderer Ort, der bei meinen München-Besuchen fast immer dazugehört, ist Dallmayr.
Bevor ich einkaufen gehe, nehme ich mir gern noch Zeit für den Coffee Club. Dieses Mal habe ich dort einen richtig guten Cappuccino getrunken. Dazu gab es eine Schnitte mit Frischkäse, Avocado und Zitrone.

So etwas Einfaches und gleichzeitig so lecker. Damit startet der Tag gut.

Danach geht es natürlich noch durch die Feinkostabteilung. Und ich verlasse Dallmayr eigentlich selten ohne etwas, das mit nach Hamburg muss.

Fast immer gehören Weißwürste und Brezn dazu.
Denn damit ist München für mich noch nicht vorbei, wenn wir wieder zu Hause sind. Aus dem Mitgebrachten wird später eine richtige bayerische Brotzeit mit Freunden. Das mag ich besonders. Man nimmt nicht einfach nur Lebensmittel mit nach Hause, sondern irgendwie noch ein kleines Stück der Reise.
Bei Ludwig Beck lande ich natürlich bei Papier
Wer mich kennt, wird sich darüber wahrscheinlich nicht wundern: Bei Ludwig Beck zieht es mich immer wieder in die Papeterieabteilung.

Ich bin mit Druckerei und Buchbinderei groß geworden. Papier, Karten, Druck und Gestaltung gehören seit meiner Kindheit zu meinem Leben. Deshalb schaue ich auch unterwegs automatisch genauer hin.
Welche Papiere werden angeboten? Welche Farben tauchen auf? Wie werden die Dinge zusammengestellt und präsentiert?
Mich interessiert dabei gar nicht nur das einzelne Produkt. Oft ist es eine Kombination aus Material, Farbe und Präsentation, die eine Idee auslöst.
Genau solche Eindrücke nehme ich anschließend mit nach Hamburg und manchmal tauchen sie viel später an einer ganz anderen Stelle wieder auf.
Und bevor ich Ludwig Beck verlasse, schaue ich meistens noch bei den Haarbändern vorbei. Die Auswahl ist groß und natürlich interessieren mich neben Papier auch Accessoires.
Es wäre schließlich ungewöhnlich, wenn ich an denen einfach vorbeigehen würde.
Ein Stück Paris in der Bar Tatar
Wenn etwas mehr Zeit bleibt, gibt es noch einen Ort, den ich sehr genieße: die Bar Tatar in der Schreiberei.

Schon der Innenhof ist für mich ein schöner Platz, um einmal aus dem Trubel herauszukommen und in Ruhe etwas zu essen.
Und der Name sagt natürlich schon, worum es geht. Tatar spielt hier die Hauptrolle. Es gibt ganz unterschiedliche Varianten, mit Fleisch, Fisch und auch vegetarisch.
Ich mag diese Idee sehr.
Und wieder passiert etwas, das mir in München öfter begegnet: Ich finde ein kleines Stück Paris.
Vielleicht ist es der Innenhof, vielleicht die Atmosphäre oder die Art, dort zu sitzen und zu essen. Ich kann es gar nicht an einer einzigen Sache festmachen.
Aber das muss man vielleicht auch nicht.
Was ich aus München mitnehme
Vielleicht ist es genau das, was ich an München mag.

Ich komme wegen Terminen, Mode oder Arbeit und fahre mit ganz anderen Dingen wieder nach Hause: neuen Eindrücken, Ideen, ein bisschen Paris und meistens mit Weißwürsten und Brezn im Gepäck.
Und einige Tage später sitzen wir dann mit Freunden bei einer bayerischen Brotzeit in Hamburg.
München ist längst wieder einige hundert Kilometer entfernt.
Aber ein bisschen davon ist noch da.
Das sind meine München-Momente.


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